Wochenkarte 05/2018 – Grün in den Herbst

Grün Wochenkarte

Während ich eingemuckelt mit Decke, Kerzen und Tee zuhause sitze, ist es Zeit, euch mal ein bisschen upzudaten. Hier kommen meine Herbstnews für euch – und die sind nicht herbstlich orange, sondern ziemlich grün.

Lass uns über Nachhaltigkeit reden…

Im Rahmen eines Weltrekordversuchs – die längste Talkshow der Welt zu produzieren – hat der WDR viele verschiedene Menschen zu den unterschiedlichsten Themen eingeladen. So auch mich. Ich durfte über meinen Weg zu einem nachhaltigeren Leben reden. Es war wirklich spannend mal vor der Kamera zu reden und mich mit anderen darüber auszutauschen. Wenn du Lust hast, dir die Talkshow anzugucken, dann bitter hier entlang.

Grün, grün, grün ist mein neuer Strom!
grün welle

Bei dem Talk ging es unter anderem auch um den Hambacher Forst und was jeder Einzelne jetzt noch tun kann, um den Wald vielleicht noch zu retten oder um RWE zumindest spüren zu lassen, was man davon hält. Seit Wochen gibt es von mir Updates auf Instagram über den Stand der Dinge. Die Menschen darüber zu informieren, ist für mich schon ein wichtiger Schritt, denn so kann hinterher keiner sagen, er hätte nichts gewusst. Aber wir können noch mehr tun. Demos, Petitionen und checken, wie grün der Stromanbieter ist, den wir nutzen und ob unser Anbieter mit RWE Geschäfte macht. 

Bei mir war es tatsächlich so und mir war klar: ich will so schnell wie möglich wechseln. In Deutschland gibt es drei Stromanbieter, die 100% Ökostrom anbieten und das sind: EWS Schönau, Greenpeace Energy und Naturstrom. Der Wechsel hat gerade mal 10 Minuten gedauert und als mein alter Stromanbieter mich angerufen hat und wissen wollte, warum ich wechsle, war nach meinem kleinen Vortrag über den Hambacher Forst und RWE dann auch Ruhe im Karton. 

Ich habe neulich einen Blogpost darüber geschrieben, dass wir oft das Gefühl haben, dass wir als Einzelner nichts bewegen können. Glaubt mir, wir können!

Sei doch nicht so etepetete!
Wochenkarte_gruen_etepetete

Wir Menschen sind schon verrückt. Nicht nur, dass wir für uns selber utopische Idealvorstellungen haben, wie wir aussehen sollen. Nein, auch unser Obst und Gemüse soll bitte gerade und ästhetisch sein. Durch diesen Anspruch werden täglich tonnenweise frischen Lebensmittel weggeschmissen, weil es sonst keiner kauft. Die Menschen von Etepetete haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Lebensmittel zu retten und dir direkt nach Hause zu schicken. Dabei achten sie darauf, dass die Lieferkette so kurz wie möglich ist und nutzen ausschließlich volle LKW, damit keine unnötige CO2-Belastung entsteht. Außerdem kommt nur Bio-Obst und Gemüse in die Boxen. 

Was drin ist, das hängt natürlich davon ab, was der Markt so hergibt. Ich finde es sehr spannend, dass ich nicht weiß, was es gibt – mehr Kreativität in der Küche. 

Wenn du auch Lust hast, die Etepetete-Box mal auszuprobieren, dann schenke ich dir mit dem Rabattcode „serintogo“ 5€ für deine erste Box. 

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3 Kommentare

  1. Ich finde das Konzept der etepetete-Box echt toll! Finde es jedoch nur sinnvoll für Leute die aus der Münchener Gegend kommen. Das gerettete Gemüse jetzt bis zu mir nach Köln fahren zu lassen widerspricht mir irgendwie. Dann gehe ich doch lieber hier auf dem Markt einkaufen.

  2. Liebe Serin,

    mal wieder ein richtig cooler Beitrag von dir, danke 🙂 Ich liebe auch die Boxen und vor allen Dingen das Konzept von Etepetete.

    Liebe Grüße
    Fabienne

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