#21Tageungekocht – Entgiftung

Entgiftung

Die ersten Tage der #21Tageungekocht Challenge sind geschafft und ich bin wirklich erstaunt wie schnell das ging. Was nicht heißen soll, dass es super easy war. Glücklicherweise hat mir das heiße Wetter in die Karten gespielt, weil ich bei den Temperaturen sowieso nicht so großen Hunger auf fettiges, heißes Essen habe. Doch auch wenn das Wetter mitspielt: Die Entgiftung war bzw. ist aber trotzdem nicht ohne.

Jeden Tag habe ich unterschiedlich begonnen; mal mit Zitronenwasser, mal mit Selleriesaft oder mit Kokoswasser und Spirulina. In meinem ersten Text zur Challenge habe ich ja geschrieben, dass ich den Selleriesaft sehr gewöhnungsbedürftig finde, jetzt weiß ich auch woran das liegt. Eine Leserin hat mir verraten, dass es verschiedene Selleriesorten gibt. Und die, die wir momentan in Deutschland bekommen, ist sehr sehr bitter. Der hellgrüne soll milder sein und sobald der hier wieder verfügbar ist, wage ich mich nochmal an den Selleriesaft ran. Danke für den Tipp!

Die Entgiftung

Da ich also nur noch rohes Obst und Gemüse esse, ließ die Entgiftung nicht lange auf sich warten. Am Abend von Tag 1 habe ich heftige Kopfschmerzen bekommen, die sich bis zum vierten Tag durchgezogen haben. Wundern tut mich das aber nicht – kein Kaffee, kein Weizen, kein Fett, kein Salz. Mein Körper muss sich momentan extrem umstellen. Anstatt mich darüber zu ärgern, unterstütze ich ihn lieber. Besonders gut hat mir dabei Kokoswasser mit Spirulina geholfen.

Tipps gegen Entgiftungskopfschmerzen

Kokoswasser mit Spirulina
1 Glas Wasser mit 1 TL Natron
Einläufe
Meditation
Basenbäder 

So fühle ich mich

Ich merke, dass ich wirklich schlapper bin als sonst – was natürlich auch mit dem heißen Wetter zu tun haben kann. Ich brauche unglaublich viel Schlaf und fühle mich insgesamt aber sehr ruhig und gelassen. Ehrlich gesagt wundere ich mich, dass ich nicht viel viel mehr Hunger habe. Auch von Heißhungerattacken bin ich bislang verschont geblieben. Bei Lust auf Süßes hilft mir das ganze Obst wirklich sehr gut – vor allem Datteln sind ein super Energielieferant.  Anfangs war ich etwas ratlos, wie viel ich überhaupt essen soll. Da Gemüse ja fast nur aus Wasser besteht, habe ich meine Portionsgrößen da schon gesteigert. Ich variiere mit Smoothies, Salat und kalten Suppen und snacke zwischendurch Obst.

Viele von euch haben mir geschrieben, dass sie nach kurzer Zeit der Hunger plagt und sie nicht richtig satt werden. Es ist tatsächlich ein anderes Satt-Gefühl, das man durch Rohkost bekommt. Es ist nicht dieses Ich-kann-mich-nicht-mehr-bewegen-und-brauche-erstmal-ein-Nickerchen-Sattgefühl. Das hat mich anfangs auch irritiert. Als ich aber in mich hineingefühlt habe, habe ich dann doch gespürt, dass mein Magen voll ist und ich satt bin. Was bleibt ist dann höchstens Appetit.

Hunger hat etwas mit Bewusstsein zu tun. Wann hast du wirklich das letzte Mal Hunger gehabt? Um echten Hunger zu spüren, müsste man drei Tage mal nichts essen – wie beim Fasten. Unsere Körper sind mittlerweile so konditioniert, dass wir uns nur noch satt fühlen, wenn ein Völlegefühl einsetzt, dann haben wir aber eigentlich schon viel zu viel gegessen.

Um die Entgiftung zu unterstützen ist es wirklich wichtig sehr viel zu trinken. Und das fällt mir immer noch schwer. Ich variiere neben Wasser mit Infusedwater, Kokoswasser und Tee. Trinken ist essentiell um alle gelösten Gifte aus dem Körper zu leiten.

Heavy Metal Detox

Meine Favoriten

Ein Smoothie, der die Entgiftung vorantreibt und auch wirklich schmeckt ist der Heavy-Metal-Detox-Smoothie. Der Anthony William das Rezept öffentlich teilt, kann ich es euch hier auch weitergeben.

Du brauchst:

2 Tassen wilde Blaubeeren
1 Orange
2 Bananen
1 Tasse Koriander
1 TL Spirulina
1 TL Gerstengraspulver
1 Hand Rotalge

Alles in den Smoothiemaker und als Smoothie oder Smoothiebowl genießen. Yum!

Ich habe in den ersten Tagen aber auch gemerkt, welches Gemüse und welche Früchte mir richtig gut tun. Gerade weil ich oft mit Wassereinlagerungen kämpfe, sind Melone und Gurke zu meinen absoluten Lieblingen geworden. Aber auch Orange, Tomaten, Aprikose, Nektarine, Birne, Beeren und Trauben kommen jetzt jeden Tag auf den Tisch. Außerdem esse ich jeden Tag Koriander – DAS Mittel zur Schwermetallausleitung. Momentan züchte ich außerdem wieder fleißig Sprossen und Microgreens, um noch mehr Nährstoffe zu bekommen.

Mehr zu den einzelnen Obst- und Gemüsesorten gibt es bald hier auf dem Blog.

Was hat sich bisher verändert?

Seit Tag 1 fühle ich mich leicht und gut. Ich habe bisher 3 Kilo verloren, die ich auf meine Wassereinlagerungen zurückführe. Ich bin hochkonzentriert und mein Blutzuckerspiegel scheint sehr konstant zu sein, weil ich keine Hochs und Tiefs spüre. Ich fühle mich innerlich sehr sehr ruhig – mich kann nichts aus der Ruhe bringen. Ich brauche aber, wie oben schon erwähnt, momentan noch mehr Schlaf, damit sich mein Körper regenerieren kann. Außerdem ist meine Haut sehr weich geworden. Ich habe zwar einige Pickel, insgesamt erscheint meine Haut aber reiner.

Ich hadere ein bisschen mit dem Abendessen, weil ich immer zwischen kalter Suppe und Salat wechsle. Hier muss ich mir noch eine weitere Alternative ausdenken. Wenn ihr eine Idee habt, dann her damit!

Bisher läuft die #21Tageungekocht Challenge also wirklich bestens. Ich bin zuversichtlich, dass ich die 3 Wochen durchstehe und bin ganz gespannt, was mit meinem Körper noch passiert.

Disclaimer: Ich bin keine Ärztin oder Therapeutin. Ich gebe weder Empfehlungen für die Durchführung von therapeutischen Maßnahmen, noch empfehle ich die Einnahme von Mitteln oder Substanzen .Ich verordne keine Behandlungen und gebe keine Heilversprechen oder Heilaussagen ab. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte stets ein Arzt aufgesucht werden. Vor der Einnahme von jeglichen Mitteln empfehle ich einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

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