Tag 23 – Schlanke Jeans

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Oh mein Gott, ihr glaubt nicht, was mir heute passiert ist. Ich hatte einen richtigen Sex and the City Moment. Nein, es ging nicht um Mr. Big – sondern um meine Schlanken Jeans. Erinnert ihr euch an die Folge, als Miranda das erste Mal wieder in ihre Schlanken Jeans passt? Genau so war es bei mir heute morgen auch. Aus Spaß wollte ich diese Hose, die ich tatsächlich noch nie getragen habe, weil sie immer zu klein war, mal wieder anprobieren. Jedes Mal war irgendwas anderes – an den Oberschenkeln zu eng, der Knopf ging erst gar nicht zu oder sie ging ganz knapp zu, aber dann konnte ich eben nicht mehr atmen.

Fast jeder hat so ein Kleidungsstück zuhause, das einen daran erinnern soll, abzunehmen. Aber in Wahrheit ist meine Hose eher immer ein Runterbringer gewesen, denn meistens passte sie ja eben nicht. Ich war schon einige Male kurz davor diese verdammte Jeans auszusortieren, weil ich mir sicher war, dass ich da sowieso niemals reinpassen werde. Also wurde sie immer weiter nach hinten gelegt. Aus dem Augen – aus dem Sinn. Die Jeans war irgendwann also alles andere als eine Motivation für mich. Sie wurde mein Hassobjekt. Wie konnte das passieren?

Ich habe die Verantwortung abgegeben. Ich habe der Jeans Schuld daran gegeben, dass ich nicht in sie hineinpasse, anstatt bei mir anzufangen und einzusehen, dass ich nicht die Hosengröße ändern muss, sondern mich selber, wenn ich schlanker sein will. In meinem Kopf hatte ich immer die absurde Idee, dass ich irgendwann einfach in die Jeans passe, ohne etwas zu tun. Fakt ist: Das wird nicht funktionieren. Niemals!

goal-cardImmer wieder sagen mir Menschen, dass sie sich nicht dazu motivieren könnten, auf Zucker zu verzichten. Und mittlerweile bin ich absolut davon überzeugt, dass es damit zusammenhängt, dass wir uns keine oder sehr utopische Ziele setzen. Denn warum sollte man auf etwas verzichten, wenn man gar nicht weiß, wofür man es tut? Ohne Ziel – keine Motivation. Man geht ja auch nicht auf aus dem Haus, ohne ein Ziel zu haben. Und wenn doch, dann hat man nach einiger Zeit auch keine Lust mehr weiter zu gehen.

Schon am Anfang der Challenge habe ich euch von meiner Goal Card erzählt. Mit dieser Karte habe ich meine selbstgesetzten Ziele jederzeit vor Augen. Und da ich ein sehr visueller Mensch bin, hilft mir das Draufgucken tatsächlich dabei, diese Ziele zu verinnerlichen und weiter zu machen. Denn so wie ich meine Jeans ewig im Schrank vergraben habe, so habe ich das auch lange mit meinen Zielen getan. Wenn ich heute auf meine Goal Card schaue, kann ich sagen, dass ich allen Zielen schon um einiges näher gekommen bin. Die drei Punkte sind für mich zu einem richtigen Credo geworden.

Dass ich heute morgen in meine Schlanken Jeans gepasst habe, hat mir einen richtigen Motivationsschub verpasst. Und morgen ziehe ich sie gleich nochmal an!

 

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5 Kommentare

  1. Lidia Ruder

    Kannste echt stolz auf dich sein!
    Dein Blog gefällt mir echt total! Toll zu lesen und deine Fortschritte sind super!
    Mir öffnet es von Tag zu Tag etwas mehr die Augen in Sachen Zucker und welche Auswirkungen auch die Austauschstoffe auf den Körper haben! Danke!

    Woher hast du deine Quellen? Und darf ich fragen was du beruflich machst?

    Liebe Grüße
    Lidia

    • Liebe Lidia,
      während die meisten die Informationen, die ich bereitstelle, als Angriff sehen, bist du die Erste, die mir ein konstruktives Feedback gibt – dafür von Herzen DANKE! Ich recherchiere für meine Texte mit klassischen Suchmaschinen und stütze die Thesen durch Studien aus Datenbanken von Universitäten.
      Und zu deiner letzten Frage: Ich bin Journalistin. Ich freue mich wirklich, dass dir mein Blog gefällt!
      Liebe Grüße Serin

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