Wochenkarte 09/2017 – Endlich Urlaub!

Endlich UrlaubWenn die Sommerferien sich so langsam dem Ende neigen, dann bedeutet das für mich: Endlich Urlaub! Morgen geht es los nach Amsterdam und am Montag dann von da aus nach Indonesien. Endlich ist der Tag gekommen. Ich liebe zwar auch die Vorfreude – aber irgendwann muss es dann auch losgehen. Vor allem in den letzten Tagen hatte ich noch unglaublich viel zu erledigen, um dann entspannt und ohne Stress im Hinterkopf starten zu können.

Endlich Bikini

Wenn ich das Wort Bikini nur höre, dann ist in meinem Kopf schon Drama. Normalerweise musste ich mit mir erstmal ausmachen, ob ich überhaupt einen tragen will. Nachdem ich jetzt abgenommen habe und ein besseres Körpergefühl habe, war diese Frage geklärt. Aber es tat sich ein anderes Problem auf. Ich wollte jetzt nicht irgendeinen Bikini, sondern nachhaltig und fair sollte er sein. So habe ich also vor ein paar Tagen einen Fair Fashion Laden nach dem anderen hier in Köln abgeklappert – ohne Erfolg! Entweder führten die keine Bademode oder ich war schon zu spät – das bin ich in Sachen Bikini nämlich meistens.

Mir zwanzig Bikinis im Internet zu bestellen und 19 davon wieder zurück zu schicken, hat in meinem Kopf auch nicht wirklich Sinn gemacht. Dann hat mir eine Verkäuferin einen kleinen Unterwäscheladen in Köln Ehrenfeld empfohlen: Le Pop Lingerie. Und genau da bin ich dann hingestiefelt. Agathe hat mich wirklich toll beraten, doch hatten alle nachhaltigen Produkte ein Problem: sie haben mir nicht gepasst. Der einzige Bikini, der noch da war, war ein eben nicht nachhaltiger, der allerdings perfekt passte und optisch genau meinen Vorstellungen entsprach.

Und so stand ich minutenlang in der Umkleide und habe hin und her überlegt. Dann habe ich ihn gekauft. Und auch wenn er nicht nachhaltig ist, habe ich mich bewusst entschieden hier eine Ausnahme zu machen. Vor ein paar Tagen habe ich mit der Besitzerin des Ladens auf Instagram geschrieben. Und sie hat mir auch nochmal ein bisschen Mut gemacht. Sie schrieb mir, dass der Bikini zwar nicht nachhaltig sei, aber dass ich trotzdem ein bisschen nachhaltig gehandelt habe, indem ich in einem kleinen Laden gekauft habe, der viele nachhaltige Produkte verkauft. Abgemacht!

Bikini von Freya

Endlich Lesen

Als Journalistin mache ich den ganzen Tag vor allem eine Sache: Lesen! Ohne Ende! Das ist auch ein Grund dafür, dass ich abends im Bett oft keine Muße mehr habe noch ein Buch zu lesen, obwohl ich so viel interessante Bücher auf meinem Nachttisch liegen habe. Oft fange ich dann mehrere gleichzeitig an zu lesen, mache dann ein paar Wochen Pause und muss wieder von vorne anfangen. Deshalb habe ich mir jetzt zwei Bücher für den Urlaub eingepackt, denn da lese ich unglaublich gerne und finde auch endlich die Ruhe dazu.

Zum einen habe ich Jetzt von Eckhart Tolle dabei. Ein Klassiker in Sachen Spiritualität. Und dann habe ich Die Prophezeiung der Celestine von James Redfield im Rucksack. Ebenfalls ein spirituelles Buch – allerdings in Romanform. Da wir für unsere Reise durch Indonesien keine Route vorgeplant haben, erscheinen mir die Bücher sehr passend.

Auf meiner letzten großen Backpackerreise durch Kambodscha und Vietnam habe ich ein unglaublich tolles Buch gelesen, das auch perfekt zu der Reise durch Asien gepasst hat: Hector und die Suche nach dem Paradies*. Ein unfassbar schöner Roman. Hach…

Und wenn ich genug gelesen habe, dann widme ich mich wieder der Musik. Hier geht’s zu meiner Urlaubsplaylist!

Endlich Sprechen

Ich liebe Sprachen! Ich erinnere mich immer noch an eine Vertretungsstunde in der Schule, es muss die sechste oder siebte Klasse gewesen sein. Da hat der damalige Vertretungslehrer uns die Zahlen bis zehn auf Spanisch beigebracht – von diesem Zeitpunkt an war es um mich und die spanische Sprache geschehen. Ich wusste, dass ich es uuunbedingt lernen will und habe später sogar Spanisch studiert. Aber auch andere Sprachen haben es mir angetan. Als ich vor zwei Jahren nach Malaysia gereist bin, haben wir vorher aus Spaß Malaiisch gelernt und festgestellt, dass die Sprache gar nicht kompliziert ist.

Und jetzt kommt das Beste: Malaiisch und Indonesisch sind sich sehr sehr ähnlich. Und deshalb versuche ich wieder so viel wie möglich auf der Landessprache zu kommunizieren. Denn nicht nur ich freue mich darüber, sondern auch die Menschen vor Ort finden es immer sehr lustig und man kommt ganz schnell ins Gespräch.

Um eine Sprache schnell zu lernen kann ich übrigens die Kauderwelsch-Bücher von Reise-Know-How* empfehlen.

Endlich offline

Okay, bei diesem Punkt bin ich mir noch nicht so ganz sicher. Einerseits wünsche ich mir immer im Urlaub endlich mal meine Ruhe zu haben, andererseits finde ich es auch schön die faszinierenden Momente zu teilen. Dass ich süchtig nach meinem Smartphone habe ich euch hier schon mal offenbart – besser geworden ist es immer noch nicht. Ich lasse es mal auf mich zukommen und hoffe, dass es nur wenige Wifi-Spots gibt, dann komme ich gar nicht erst in Versuchung.

Die Belohnung für Geduld ist Geduld

*Solltest du diesen Link benutzen, dann landet automatisch eine Kleinigkeit davon in meiner Kaffeekasse. Dich kostet das absolut gar nichts! Bei Fragen zu diesem Thema, kannst du mich gerne anschreiben.

1 Kommentare

  1. Hallo Serin,

    ich bin auf deinen interessanten Artikel gestoßen. Finde ihn sehr hilfreich. Vor allem aber deine Erläuterungen dazu auf welch vielfältige Weise man im Urlaub die Seele baumeln lassen kann, finde ich mehr als gelungen und sehr empfehlenswert. Danke dafür. Hat mich echt inspiriert.

    Liebe Grüße
    Timo

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