5 Gründe, um heute noch zuckerfrei zu werden

Ich bin jetzt ein halbes Jahr zuckerfrei unterwegs und ich habe es keinen Tag bereut. Im Gegenteil, mir geht es besser denn je. Immer wieder werde ich gefragt, wie es sich zuckerfrei lebt – ob ich überhaupt noch gut leben kann – und, noch wichtiger, wie ich das durchhalte. Meine größte Motivation sind tatsächlich die vielen Vorteile, die ich durch meinen Zuckerverzicht spüre. Das ist es, was mich jeden Tag antreibt, die süße Droge auch weiterhin links liegen zulassen.

Damit du siehst, dass zuckerfrei sich lohnt, zeige ich dir 5 Gründe (und es gibt noch viele mehr), um noch heute zuckerfrei zu werden.

Nie wieder HeißhungerNa, Lust auf was Süßes? Danach was Deftiges und anschließend wieder was Süßes? Willkommen in der Heißhungerhölle! Von Heißhungerattacken kann ich wirklich ein Lied singen. Ich habe mich oft mit so viel Quatsch vollgestopft, weil ich dachte, dass ich Hunger gehabt habe, bis mir irgendwann nur noch schlecht war. Woher das kommt? Schuld ist oft der Zucker. Er lässt unseren Insulinspiegel hochschnellen und dann eben genauso schnell wieder abfallen. Die Folge: Wir haben wieder Hunger – oder eben das Gefühl! Ein Teufelskreis, den ich endlich durchbrochen habe. Seitdem ich keinen Zucker mehr esse sind diese Heißhungerattacken tatsächlich verschwunden. Mein Insulinspiegel steigt und fällt in einem normalen Tempo und mein Hunger hat sich reguliert.

By the way: Heißhunger kann auch mit emotionalem Hunger verwechselt werden. Einen ausführlichen Text darüber findest du hier.

Endlich zur Traumfigur

Ich bin ehrlich, einer der schönsten Nebeneffekte an meinem zuckerfreien Leben ist das Abnehmen. Ich habe wirklich schon alles probiert. Alles hat immer nur ein bisschen geklappt. Aber der Durchbruch kam tatsächlich dieses Jahr. Seit Januar habe ich 11 Kilo abgenommen und ich habe keinen Tag gehungert. Dass Zucker so viel in meiner Ernährung ausmacht hätte ich anfangs nicht gedacht. Jetzt finde ich es wiederum erschreckend, wie viel Zucker ich offensichtlich gegessen habe. Bis zum Indonesien-Urlaub im September sollen noch ein paar weitere Kilo runter. Und ich bin zuversichtlich, dass das klappt.

Tipp: Kram deine schlanken Jeans mal wieder aus dem Schrank!

10 Kilo weniger

 

Mehr Energie

Frühschicht, Spätschicht, Jetlag – alles Dinge, mit denen ich mich sonst sehr rumgeplagt habe. Wenn jetzt mein Wecker klingelt, dann stehe ich auf und bin fit. Egal zu welcher Uhrzeit. Auch vor meiner zuckerfreien Zeit konnte ich gut aufstehen, aber ich war nicht wirklich fit. Ohne Zucker bin ich sogar noch nach der Frühschicht hellwach und brauche keinen Mittagsschlaf mehr. Und ich kann mich wesentlich besser konzentrieren. Außerdem müssen es nicht mehr jede Nacht 8 Stunden sein. Was hat das mit dem Zucker zu tun? Auch das ist auf den Blutzuckerspiegel zurückzuführen. Wenn dieser häufig schwankt, dann fühlen wir uns müde, gereizt oder sogar depressiv.

Straffe Haut

Letzte Woche bin ich 31 Jahre alt geworden. Auf Fotos sehe ich ehrlich gesagt jetzt jünger aus, als noch auf Urlaubsfotos von vor zwei Jahren. Das hat auf der einen Seite auf damit zu tun, dass ich mich nicht mehr schminke und keine chemischen Kosmetikprodukte verwende. Aber meine Haut hat auch nochmal einen Booster bekommen, seitdem ich auf Zucker verzichte. Sie ist definitiv faltenfreier und straffer. Das wirkt sich übrigens auf den ganzen Körper aus – auch auf Cellulite. Der Grund: Die Zuckermoleküle lagern sich im Körper ein und dadurch verliert die Haut ihre Elastizität – es entstehen Falten und Dellen.

Natürlicher Geschmack

Als ich nach vier Wochen zuckerfrei das erste Mal wieder in eine Banane gebissen habe (auf Bananen hatte ich die ersten vier Wochen verzichtet, weil der Fruchtzuckeranteil so hoch ist), konnte ich kaum glauben wie süß die ist. Das hat mir wiederum gezeigt, dass meine Geschmacksnerven vom ganzen Süßkram total verwirrt sind. Mittlerweile ist Obst für mich schon süß genug, so dass ich kein Verlangen nach Süßigkeiten habe. Falls es doch mal süßer sein darf, gönne ich mir ab und zu einen Rohkostriegel. Zum Beispiel von RawBites oder Lebepur. Die Riegel bestehen nur aus getrockneten Früchten und Nüssen und beinhalten keinen zugesetzten Zucker. Trotzdem bleiben solche Riegel bei mir die Ausnahme.

Das sind nur einige der Gründe, die mich jeden Tag wieder daran erinnern, dass ich Zucker in meinem Leben nicht mehr brauche. Aber für mich schon ausreichend Argumente weiterhin auf Zucker zu verzichten.

Wenn du auch Lust bekommen hast, dem Zucker endlich Goodbye zu sagen, dann schau doch mal bei meiner #30TageohneZucker Challenge vorbei. Der perfekte Einstieg in die Zuckerfreiheit!

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!

*Solltest du diesen Link benutzen, dann landet automatisch eine Kleinigkeit davon in meiner Kaffeekasse. Dich kostet das absolut gar nichts! Bei Fragen zu diesem Thema, kannst du mich gerne anschreiben.

4 Kommentare

  1. Hey 🙂 Wirklich spannend zu lesen was Zucker eben alles mit uns macht und bei Verzicht, was dann daraus folgt. Bisher überlege ich noch was meinem Körper gut tut, denn ich habe Ende 2015 mit dem Abnehmen begonnen, habe aber eher auf schlechte Kohlenhydrate bzw sowas wie Nudeln, Müsli und so nur zurückgegriffen, wenn ich mir sicher war, dass ich Energie brauche so wie am Morgen. Um einfach eine Grundlage zu schaffen. Mit Sport zusammen habe ich auch 20kg abgenommen. Ich wüsste nicht, ob ich wirklich ganz ohne Zucker leben kann, denn hin und wieder habe ich gern mal aber selten, etwas Süßes. Das hat ja damals auch gut beim Abnehmen funktioniert.
    Danke dir für die tolle Auflistung und es wird auf jeden Fall in meinem Kopf bleiben.
    Liebe Grüße
    Saso

    • Serintogo

      Hey Saso, danke für die lieben Worte. Ein Anfang wäre ja einfach schon mal drauf zu achten, wo Zucker drin ist und dann zu überlegen, ob man das gerade wirklich essen „muss“.

      Liebe Grüße
      Serin

  2. andrea halter

    Mal wieder ein toller Blog von Dir. Ich bin schwer beeindruckt, wie Du Dein Leben umgestellt hast, und wie offen Du uns an allem teilhaben lässt. Danke dafür!!!

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