Tag 8 – Noch viel mehr!

Die erste Woche ist nun offiziell geschafft! Sieben ganze Tage ohne Zucker haben wir hinter uns gebracht. Und deshalb möchte ich heute nochmal zurückblicken auf diese erfolgreiche Woche.

Der erste Tag war für  mich wirklich hart. Nicht nur, dass ich es anstrengend fand mir etwas zu essen vorzubereiten und alle Lebensmittel genau auf ihren Zuckergehalt zu prüfen. Auch auf der Arbeit wurde es mir unbewusst schwer gemacht – viele Süßigkeiten, Kuchen und andere Leckereien standen im Büro direkt vor meiner Nase. Die erste große Hürde, die ich trotz furchtbarer Kopfschmerzen gemeistert habe. Und ich bin ganz ehrlich. Normalerweise hätte ich mir bei jedem Schritt vorbei am Naschteller etwas stibitzt. Solche Situationen auszuhalten macht mich stärker. Denn am nächsten Tag wurden die Süßigkeiten erneut aufgefüllt und es hat mir dann schon viel weniger ausgemacht mit meiner Paprika daneben zu sitzen.

Am zweiten Tag haben wir dann ganz offiziell Schluss gemacht mit dem Sugarboy. Lang genug hat er uns verführt. Wir brauchen ihn nicht. Das habt auch ihr mir bestätigt – auf Instagram, in Kommentaren, Snaps oder privat. Die meisten mit denen ich gesprochen habe, waren selber darüber verwundert, dass ihnen der Zucker kaum fehlt. Vielleicht doch alles eine Sache von Gewohnheit?

falsche-freundeEine neue Angewohnheit ist auf jeden Fall jede Verpackung genau zu inspizieren. Denn überall verstecken sie sich, die falschen Freunde – meistens unter Decknamen. Die alle auf den ersten Blick zu erkennen, ist nicht einfach. Und ich habe einige Bilder von euch bekommen, mit Lebensmitteln, bei denen ihr unsicher wart. Deshalb habe ich die falschen Freunde noch einmal für euch zusammengefasst.

Findet man keinen davon auf der Zutatenliste, fehlt nur noch der Blick auf die Nährwerttabelle. Ist der Wert davon Zucker unter 5g, dann kann das Produkt in den Einkaufskorb. So habe ich das für nach viel Recherche zumindest gelöst.

Viele hatten Angst, dass auf diese Weise keine Lebensmittel bis auf Obst (das ich mir bis auf Ausnahmen erlaube) und Gemüse mehr übrig bleiben. Nach einer Woche hat aber wahrscheinlich jeder Challenger erkannt, dass es durchaus auch leckere Sachen ohne Zucker gibt.

goal-cardSich etwas abzugewöhnen oder eine neue Sache anzugewöhnen dauert in der Regel sieben Wochen. Wir wollen das ganze in 30 Tagen schaffen. Dazu bedarf es Motivation. Ich habe letzte Woche schon zugegeben, dass ich nicht gerade dafür bekannt bin, Dinge einfach ohne Wenn und Aber durchzuziehen. Ich muss immer wieder motiviert werden. Immer wieder an meine Ziele erinnert werden. Ich habe zwar keinen Drill Instructor, aber ich habe mir eine Goal Card gebastelt, die mich jetzt täglich zum Durchhalten ermutigen soll.

Und was soll ich sagen? Auf der Waage geht es täglich runter. Pickel und Mitesser sind auf Zuckerentzug und verkriechen sich. Und der klare Kopf wird auch noch kommen. Zumindest sind die Kopfschmerzen vom ersten Tag nicht nochmal aufgetaucht. Zum Glück!

Zum Durchhalten ermutigen sollten, außerdem die neuen Getränke, die ich euch letzte Woche vorgestellt habe. Infused Water – die gesunde Alternative zu Limos und Säften. Es muss ja nicht immer nur Wasser oder Tee sein.

Da ich jetzt jeden Tag Artikel, Dokus oder Foren über Zucker studiere, wurde es Ende letzter Woche dann doch ernster. Ich habe euch bzw. uns als Junkies betitelt. Und ich nehme das nicht zurück. Zumindest noch nicht. Je mehr ich mich informiere, desto bewusster wird mir, wie ernst die Sache mit dem Zucker wirklich ist. Dass es eben kein Zufall ist, dass mittlerweile schon Kleinkinder an Diabetes erkranken. Dass immer mehr Menschen an Herzinfarkten sterben. Dass unsere Gesellschaft immer dicker wird.

Ja ich vergleiche Zucker mit Drogen. Weil er abhängig macht. Weil man nur schwer davon loskommt. Weil wir ihn uns schön reden. Weil er uns langsam aber sicher krank macht. Das mag man extrem und übertrieben finden. Aber, wenn man von so vielen Leuten hört, dass sie 30 Tage ohne Zucker niemals schaffen würden, dann finde ich diese Tatsache sehr bedenklich. Und deshalb möchte ich diese Challenge nicht nur ein bisschen und auch nicht nur wischiwaschi machen, sondern ein Mal richtig.

Heute starten wir in die zweite Woche. Ich weiß noch nicht was uns erwartet. Aber ich bin noch viel motivierter, als am Anfang. Was nicht zuletzt an eurer Unterstützung und eurem Zuspruch liegt. Ich bin wirklich neugierig, was der Verzicht auf Zucker noch mit sich bringt. Denn ich glaube da ist noch mehr, das wir erreichen können. Noch viel mehr!

Seid ihr dabei?

 

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