Tag 5 – Einfach trinken, trinken, trinken

Ich hab Durst! Das kommt nicht oft vor. Denn meistens vergesse ich zu trinken. Aber seitdem ich die #30TageohneZucker Challenge angefangen habe, kommt er so langsam zurück. Ob das wirklich mit dem Zuckerverzicht zu tun hat, kann ich nicht sagen. Aber ich kann sagen, dass das für mich ein ganz neues Gefühl ist. Oft frage ich mich, woran es liegt, dass ich so selten richtigen Durst habe. Ich habe schon häufig gelesen, dass man Hunger oft mit Durst verwechselt. Und, dass ein Glas Wasser diesen vermeintlichen Hunger stillen kann. Also bei jedem Hüngerchen jetzt erstmal trinken? So werde ich es tatsächlich machen. Und zwar so lange bis ich endlich wieder das Gefühl dafür habe, ob ich wirklich Hunger habe oder eben Durst.

Mal richtig in meinen Körper hineinhören und ihn verstehen – das schaffe ich oft nur so semi. In den letzten 5 Tagen, in denen ich mich ja mit jedem einzelnen Lebensmittel beschäftigt habe, das ich zu mir nehme, habe ich aber gemerkt, dass mein Hunger deutlich zurückgeht und der Durst steigt. Und das ist gut, denn nur durch viel Wasser kann unser Körper alles, was er nicht braucht ausschwemmen. Wenn es unter normalen Umständen also schon wichtig ist viel zu trinken, dann ist es das in diesen 30 Tagen umso mehr.

Und mit trinken meine ich Wasser. Kein Saft, keine Cola, keine Energydrinks, keine Cocktails, kein Kakao, kein Sirup, kein Bier und auch kein Sekt. All das ist tabu. Denn genau das sind Zuckerfallen, die man oft einfach vergisst. Saft hat einen immer noch viel zu guten Ruf. Und Cola eignet sich bestens als Rohrreiniger – reinigt aber nicht den Körper. Wasser, Zucker, Farbstoff, Phosphorsäure, Koffein und Aroma führen nicht nur dazu, dass die Mundflora zerstört wird, sondern bringen auch den Blutzuckerspiegel an sein Maximum,  schocken die Bauchspeicheldrüse, die daraufhin viel zu viel Insulin ins Blut schickt und der Insulinspiegel schießt daraufhin in die Höhe. Durch das enthaltende Koffein steigt außerdem der Blutdruck. Stresshormone werden an die Leber gesendet und drängen diese dann Zucker auszustoßen. Eine doppelte Zuckerflut also. Mit Energydrinks verhält es sich übrigens ähnlich. (Mehr zu der Wirkung von Zucker auf den Körper gibt es demnächst)

Und ja, Wasser wird vielleicht schnell langweilig. Aber damit das nicht passiert, können wir unser täglich Wasser pimpen. Am einfachsten geht es mit Tee. Da gibt es ja mittlerweile die verrücktesten Variationen. Gerade bei der Eiseskälte bietet sich so ein Heißgetränk ja an. Unbedingt aber auch bei Tee drauf achten, ob vielleicht Honig oder andere Süßungsmittel schon im Beutel intigriert sind – man weiß ja nie! Gerade zum Entgiften trinke ich außerdem gerne Detoxtee in allen Variationen.

Will man aber auch mal etwas Kaltes mit Geschmack trinken, sollte man auf Infused Water zurückgreifen. Wer mir schon länger auf Snapchat folgt, der weiß, dass ich schon seit dem Sommer mein Wasser so aufmotze. Infused Water heißt nichts anderes, als Obst und Kräuter im Wasser ziehen zu lassen und so ganz einfach ein fruchtiges Getränk herzustellen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Und für alle Unkreativen, wie mich, habe ich einige Rezepte auf die #30TageohneZucker Pinnwand auf Pinterest gespeichert. Und dann heißt es nur noch: Einfach trinken, trinken, trinken…

 

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