#30TageohneZucker – Die Spielregeln

30tageohnezucker-2Es ist soweit. Morgen geht es los mit unserer neuen Challenge – #30TageohneZucker. Aufgeregt? Ich schon. Aber es überwiegt die Freude. Doch bevor es los geht, müssen wir noch ein paar Dinge klären. Deshalb kommen hier die Spielregeln:

  • Sei egoistisch!

Wie jetzt? Ja, ich möchte, dass du diese Challenge ganz allein für dich tust. Und nicht, weil du irgendjemandem etwas beweisen möchtest – schon gar nicht mir! Denn glaub mir, am schwersten ist es sich selbst etwas zu beweisen. Also mach dir noch heute klar, dass du nur mitmachen kannst, wenn du es einzig und allein für dich tust. Ansonsten werden es 30 sehr lange, nörgelige und anstrengende Tage. Und dabei solltest du wiederum an dein Umfeld denken – richtig, das möchte man niemandem antun.

  •  Schau genau hin!

Mal eben was beim Bäcker kaufen, Fastfood holen oder ein Fertiggericht im Supermarkt mitnehmen kannst du in den nächsten 30 Tagen vergessen. Ab sofort muss jede Packung gründlich auf Zutaten geprüft werden. Du glaubst gar nicht, wo sich die bösen weißen Kristalle überall verstecken. Und besonders in verarbeiteten Produkten nisten sie sich gerne ein. Deshalb lieber viel selber kochen, backen, präparieren. Das hört sich vielleicht aufwendig an, aber erstens ist es doch schön zu wissen, was man da eigentlich isst und zweitens gibt es viele schnelle Sachen, die man sich für die Arbeit, die Uni oder zum Feierabend zaubern kann.

  • Lass los!

Ja ich gebe zu, dass ich in den letzten Tagen auch viel über Zimtschnecken, Weingummi und Käsebrötchen nachgedacht habe. Wir sollten diese Challenge aber nicht als Verbot ansehen, sondern als Herausforderung. Als einen Weg zur besseren Gesundheit, mehr Vitalität und Power. Wir sind Junkies. Wir halten an der Zuckerdroge fest. Mit seeehr vielen Ausreden. Und ich kann nicht leugnen, dass es hart wird. Aber genau das zeigt ja auch, wie abhängig wir eigentlich sind. Wir dürfen weiterhin an all die Leckereien denken, aber danach müssen wir die Gedanken auch wieder loslassen und uns bewusst machen, warum wir endlich vom Zucker loskommen wollen.

  • Mach deine eigenen Regeln

Nachdem ich die Challenge angekündigt habe, kam eine Frage sehr oft auf: Verzichten wir nur auf industriellen Zucker oder auf alles? Nun. Ich für meinen Teil habe beschlossen auf alles an Zucker zu verzichten – außer auf Obst. Obst enthält viele Mineralstoffe und Vitamine, die ich nicht missen möchte. Wichtig ist natürlich, dass man sich nicht den ganzen Tag das süßeste Obst, wie Trauben oder überreife Bananen reinpfeift. Auf Ersatzsüße wie Aganvendicksaft, Kokosblütenzucker, Honig und Xylith möchte ich in diesen 30 Tagen verzichten. Gleichzeitig möchte ich aber betonen: Mach dir deine eigenen Regeln. Wenn ein Kaffee ohne Stevia für dich undenkbar ist und du deshalb an der Challenge nicht teilnehmen möchtest, dann erlaube dir Stevia. Oder vielleicht fängst du auch erstmal klein an und schaffst es nach und nach auf mehr zu verzichten. Ich kann immer nur ganz oder gar nicht.

  • Sei achtsam!

In den nächsten 30 Tagen wirst du einen krassen Prozess durchlaufen – solange du ehrlich zu dir bist und nicht viel schummelst, obwohl auch dieses Verhalten dir viel über dich selbst verraten würde. Aber, wenn du die 30 Tage konsequent durchziehst, wirst du merken, dass sich nicht nur dein Körper, sondern auch dein Geist verändern wird. Ich habe des Öfteren gelesen, dass Menschen sich nach einem Zuckerentzug ganz anders wahrnehmen. Als wenn sie vorher die ganze Zeit betäubt gewesen wären. Was auch passieren wird – ich rate dir, dich in den nächsten Wochen bewusster, als sonst wahrzunehmen. Wer weiß, was du entdeckst.

Die nächsten Tage werden nicht leicht. Und ich weiß, dass keiner von uns jetzt 30 Tage frei hat und sich nur auf die Challenge konzentrieren kann. Wir machen das alle nebenbei. Das erfordert viel Durchhaltevermögen und starken Willen. Aber den ersten Schritt haben wir schon geschafft: Wir haben Lust etwas zu verändern.

Auch ich mache diese Challenge das erste Mal. Deshalb sind Fragen und Anregungen gerne in den Kommentaren oder auch per Privatnachricht willkommen.

Los geht’s!

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